Augenheilkunde

KI-Telefonassistent Augenarzt: wer abnimmt, während Ihr Team Augen untersucht

Ein KI-Telefonassistent Augenarzt nimmt Anrufe an, während Ihr Team Augendruck misst, Pupillen erweitert und Befunde bespricht. CliniCall meldet sich wie der Empfang Ihrer Praxis, hört zu, weshalb Patientinnen und Patienten anrufen, und erledigt, was Ihre Regeln erlauben. Was darüber hinausgeht, liegt danach als Rückrufbitte mit Zusammenfassung im Dashboard.

Eine Augenarztpraxis hat am Telefon eigene Anrufer. Ältere Patienten mit Glaukom oder AMD vereinbaren ihre Verlaufskontrolle, Eltern melden ein Schulkind, das die Tafel nicht mehr lesen kann, und frisch Operierte haben eine Frage zu ihrem Auge. Viele rufen genau dann an, wenn am Empfang Tropfen gegeben oder Patienten ins Untersuchungszimmer begleitet werden.

Der Telefonassistent gibt keinen medizinischen Rat, verschiebt oder storniert nie selbst einen Termin und folgt den Notfallregeln, die Sie festlegen. Französisch und Englisch sind im Produktivbetrieb geprüft; jede weitere Sprache prüfen wir vor der Inbetriebnahme auf Ihrer Leitung. Er eignet sich deshalb für Praxen, deren Patienten auf Französisch oder Englisch anrufen, wie es die Seite für Augenärzte in Luxemburg für die Hauptstadt beschreibt. Praxen anderer Fachrichtungen finden ihre Seite in der Übersicht aller Fachbereiche; diese Seite zeigt typische Anrufgründe, die Aufgaben von Telefonassistent und Empfang, den Umgang mit Warnzeichen und die Regeln für Ihre Praxis.

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Ihre Anrufe in der Praxis

Terminwünsche für eine Sehkontrolle oder eine neue Brillenverordnung erreichen jede Augenarztpraxis, oft von Patienten, deren letzte Untersuchung schon länger zurückliegt. Der Telefonassistent fragt nach Name, Geburtsdatum, Anlass und den Tagen, an denen der Patient kommen kann. Er fragt auch, ob jemand zum ersten Mal in Ihre Praxis kommt, damit Ihr Team einen Erstbesuch als solchen plant.

Für ein Kind ruft ein Elternteil an, und im Gespräch geht es um zwei Personen. Der Telefonassistent hält fest, wer anruft und für wen der Termin gedacht ist. Er notiert die Beobachtungen in den Worten der Eltern: Blinzeln, Kopfschmerzen nach der Schule oder ein Auge, das zur Seite wandert. Eine Einschätzung dazu gibt er nicht; die trifft Ihr Arzt bei der Untersuchung.

Wer einen Termin verschieben oder absagen möchte, landet ebenfalls beim Telefonassistenten. Er verschiebt oder storniert nie selbst einen Termin: Ihr Team bestätigt. Er notiert, welcher Termin betroffen ist, warum der Patient nicht kommen kann und welche Zeiten ihm besser passen, und gibt das als Rückrufbitte weiter. Ruft jemand nur an, um sein Kommen zu bestätigen, steht auch das im Dashboard, damit niemand am Empfang nachtelefonieren muss.

Verlaufskontrollen bei Glaukom, AMD oder diabetischer Retinopathie folgen einem Rhythmus, den Ihr Arzt vorgibt, nicht der Telefonassistent. Er fragt, um welche Kontrolle es geht, bei welchem Arzt der Patient in Behandlung ist und ob gerade eine Serie von Injektionen läuft. Sehen Ihre Regeln vor, dass solche Termine über das Team laufen, wird daraus eine Rückrufbitte, und Ihr Team legt den Termin passend zum Behandlungsplan.

Vor einer Kataraktoperation steht eine Voruntersuchung, danach eine oder mehrere Kontrollen. Der Telefonassistent fragt, welches Auge betroffen ist, ob die Operation schon stattgefunden hat und wo sie gemacht wurde. Meldet ein frisch operierter Patient dabei Schmerzen oder ein rotes Auge, wird aus dem Terminwunsch ein dringender Anruf, und es gilt die Regel, die der Abschnitt zu dringenden Fällen beschreibt.

Vor einer Untersuchung mit Pupillenerweiterung fragen viele, was sie beachten sollen. Der Telefonassistent nimmt Fragen zur Vorbereitung als Rückrufbitte auf. Ihr Team erklärt die Hinweise zur Untersuchung mit Pupillenerweiterung. Damit der Rückruf rechtzeitig kommt, notiert der Telefonassistent auch, für wann die Untersuchung geplant ist.

Manche Anrufer möchten eine Kopie ihrer Brillenverordnung oder bitten darum, einen Befund an ihren Hausarzt zu schicken. Der Telefonassistent sieht keine Patientenakte ein und verschickt keine Unterlagen. Er notiert, welches Dokument gebraucht wird und wohin es gehen soll, und Ihr Team prüft vor dem Versand, ob der Anrufer dazu berechtigt ist.

Eine Sehverschlechterung, ein rotes Auge oder Augenschmerzen klingen am Telefon oft harmloser, als sie sind. Der Telefonassistent fragt nach, seit wann die Beschwerden bestehen und welches Auge betroffen ist, bewertet die Antwort aber nicht. Er wendet die Notfallregel an, die Sie für solche Schilderungen festgelegt haben, und dokumentiert den Anruf für Ihr Team.

Fragen nach Gebühren, nach der Kostenerstattung oder nach den mitzubringenden Unterlagen beantwortet der Telefonassistent nur mit dem, was Ihre Praxis freigegeben hat. Die Liste der Unterlagen, etwa Versichertenkarte, aktuelle Brille und Medikamentenplan, kann er nennen. Ob eine bestimmte Leistung erstattet wird, klärt Ihr Team im Rückruf.

Warum Patienten in der Augenheilkunde oft mehrmals anrufen, bevor sie einen Termin bekommen, ordnet unser Ratgeber zu Terminwartezeiten beim Augenarzt ein. Mit dem Erreichbarkeitscheck prüfen Sie, wie gut Ihre Praxis heute telefonisch zu erreichen ist.

  • Einen Termin zur Sehkontrolle oder für eine Brillenverordnung vereinbaren
  • Einen Termin verschieben, absagen oder bestätigen
  • Die Verlaufskontrolle bei Glaukom, AMD oder diabetischer Retinopathie vereinbaren
  • Eine Sehverschlechterung, ein rotes Auge oder Augenschmerzen melden
  • Eine Kataraktuntersuchung oder eine postoperative Kontrolle vereinbaren
  • Nach Vorbereitungshinweisen für eine Untersuchung fragen, insbesondere mit Pupillenerweiterung
  • Eine Kopie einer Verordnung oder die Übermittlung eines Befunds anfordern
  • Nach Gebühren, Kostenerstattung und mitzubringenden Unterlagen fragen

Was CliniCall übernimmt und was bei Ihnen bleibt

Am Ende des Anrufs steht der vereinbarte Termin in Ihrem Kalender. Ihr Team muss ihn nicht nachträglich bestätigen. Im Dashboard finden Sie zu jedem dieser Anrufe eine kurze Zusammenfassung. Wie die Anbindung eingerichtet wird, beschreibt die Seite zur Mikrono-Integration.

Bei einer Rückrufbitte findet Ihr Team Anlass, Wunschzeiten und die Telefonnummer im Dashboard. Es ruft zurück, bietet einen freien Termin an und trägt ihn selbst in Ihr Praxisprogramm ein.

Bei Ihnen bleibt alles, was eine Entscheidung verlangt. Jede Verschiebung und jede Absage bestätigt Ihr Team, ebenso jede Auskunft zu Befunden, Brillenwerten, Operationsterminen oder Kosten. Der Telefonassistent notiert diese Anliegen mit den Angaben des Anrufers für den Rückruf.

Braucht ein Anrufer sofort eine Person, stellt der Telefonassistent zum Empfang durch, wenn er besetzt ist und eine Weiterleitungsnummer eingerichtet ist. Fehlt eine der beiden Bedingungen, etwa während der Mittagspause oder nach Sprechstundenende, nimmt er eine Rückrufbitte auf. Der Anrufer erfährt dann, dass sich jemand aus der Praxis bei ihm meldet.

Der Telefonassistent meldet sich als Empfang Ihrer Praxis. Fragt ein Anrufer, mit wem er spricht, stellt er sich als „die virtuelle Rezeptionistin der Praxis“ vor, und er gibt sich nie als Mensch aus. Wer lieber mit jemandem aus Ihrem Team spricht, sagt das einfach, und der Telefonassistent nimmt eine Rückrufbitte auf.

Eine Rückrufbitte aus der Augenheilkunde braucht ein paar Angaben mehr als in anderen Fachrichtungen. Sie nennt das betroffene Auge, seit wann die Beschwerden bestehen, ob eine Operation oder eine Injektionsserie läuft und bei welchem Arzt der Patient in Behandlung ist. Mit diesen Angaben entscheidet Ihr Team, ob der Rückruf noch vor der nächsten Untersuchung erfolgt oder bis zum Nachmittag warten kann.

Wie eine Augenarztpraxis mit Mikrono ihr Telefon abgibt, zeigt die Fallstudie Hubert Vision mit Standorten in Bertrange und Arlon. Sie beschreibt die erste Version des Telefonassistenten, die sich zu Beginn jedes Anrufs als Assistentin der Praxis vorstellt. Praxen, die heute eingerichtet werden, erhalten die Version, die diese Seite beschreibt.

Den Preis für Ihre Praxis nennen wir im schriftlichen Angebot, das auf ein 30-minütiges Gespräch folgt. Wie die Tarife aufgebaut sind, erklärt die Preisseite von CliniCall, und den Ablauf eines Anrufs vom ersten Satz bis zur Zusammenfassung zeigt die Seite So funktioniert CliniCall.

Mit Mikrono bucht die KI-Rezeption den Termin direkt in den Praxiskalender. Mit einer anderen Software nimmt sie die Anfrage auf, und Ihr Team bestätigt sie.

CliniCall übernimmt

  • Die Terminbuchung, direkt in Mikrono
  • Fragen zur Praxis, anhand der Angaben, die Sie freigegeben haben
  • Name, Geburtsdatum und Anlass des Anrufs
  • Die Weiterleitung an den Empfang, wenn er besetzt ist, sonst eine zusammengefasste Rückrufbitte

Bei Ihnen bleibt

  • Jede medizinische Beratung
  • Die Entscheidung im Notfall: CliniCall folgt Ihren Regeln
  • Das Verschieben oder Absagen eines Termins: CliniCall nimmt die Anfrage auf, Ihr Team bestätigt

Seit Mai 2026 am Telefon bei Hubert Vision

angenommene Anrufe
751
Termine direkt in Mikrono gebucht
165
verschiedene Anrufer
469
Gesprächsdauer (Median)
1 Min. 54 Sek.

Hubert Vision, Augenheilkunde, Luxemburg und Belgien · Produktionsdaten vom 31. Mai 2026 bis 1. Oktober 2026

Dringende Fälle

Ob ein rotes Auge warten kann, entscheidet in Ihrer Praxis ein Arzt und nicht der Telefonassistent. Er gibt keinen medizinischen Rat und wendet die Notfallregeln an, die Sie vor der Inbetriebnahme festlegen. Die Liste unten nennt Regeln der französischen Krankenversicherung und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, jede mit ihrer Quelle; die folgenden Absätze zeigen, was sie am Telefon bedeuten.

Bei plötzlichen Anzeichen eines Schlaganfalls, etwa einer Sehstörung zusammen mit einseitiger Schwäche oder einer Sprachstörung, verweist die Assurance Maladie sofort an 15 oder 112, auch wenn die Anzeichen wieder verschwinden. Hat Ihre Praxis in Frankreich diesen Verweis hinterlegt, sagt der Telefonassistent ihn dem Anrufer, ohne vorher einen Termin zu suchen oder auf einen Rückruf zu vertrösten.

Ein rotes Auge mit Sehverschlechterung oder ein rotes, schmerzendes Auge nach einer kürzlichen Operation braucht nach der Assurance Maladie noch am selben Tag eine augenärztliche Untersuchung oder die Notaufnahme. Ob Sie dafür eine Lücke im Tagesplan freihalten oder an eine Notaufnahme verweisen, legen Sie fest. Ist der Empfang besetzt und eine Weiterleitungsnummer eingerichtet, stellt der Telefonassistent solche Anrufe durch; sonst sagt er, was Ihre Regel vorsieht, und nimmt eine Rückrufbitte auf, die im Dashboard als dringend erkennbar ist.

Chemikalienspritzer, eine Augenverletzung oder ein Fremdkörper, der mit hoher Geschwindigkeit ins Auge gelangt ist, verlangen nach der Assurance Maladie eine dringende augenärztliche Untersuchung. Einen Routinetermin bietet der Telefonassistent in diesem Fall nicht an, auch nicht mit Mikrono und einem freien Platz in der nächsten Woche. Er folgt dem Weg, den Ihre Regel für Verletzungen vorsieht.

Sieht ein Patient in einem Teil des Gesichtsfeldes schlechter, etwa hinter einem schwarzen Schleier, gehört er nach der Assurance Maladie noch am selben Tag zum Augenarzt. Solche Schilderungen kommen selten mit dem richtigen Wort, sondern als Vorhang, Schatten oder Rußregen. Deshalb gehen wir beim Einrichten mit Ihnen die Beschreibungen durch, mit denen Ihre Patienten tatsächlich anrufen.

In Deutschland verweist die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) bei dringenden, nicht lebensbedrohlichen Beschwerden außerhalb der Sprechzeiten an die 116117 und bei Lebensgefahr an die 112. Eine Praxis in Deutschland kann diesen Hinweis für den Abend und das Wochenende hinterlegen. Eine Praxis in Luxemburg trägt ihre eigenen Anlaufstellen ein, und der Telefonassistent nennt dann genau diese.

Nach Sprechstundenende sitzt niemand am Empfang, also stellt der Telefonassistent keinen Anruf durch. Er gibt den Hinweis, den Ihre Regel für diese Zeit vorsieht, und nimmt eine Rückrufbitte mit der Schilderung auf. Am nächsten Morgen sieht Ihr Team, welche Anrufe über Nacht kamen, und entscheidet selbst, wen es zuerst zurückruft.

Was Sie nicht als dringend festlegen, behandelt der Telefonassistent als Rückrufbitte und nicht als eigene Einschätzung. Ein leicht gerötetes Auge ohne Sehverschlechterung landet so bei Ihrem Team, das über den Termin entscheidet. Wann Durchstellen sinnvoll ist und wann ein Rückruf die ruhigere Lösung bleibt, vertieft unser Ratgeber über Weiterleitung oder Rückruf.

  • Frankreich: Bei plötzlich auftretenden Anzeichen eines Schlaganfalls, insbesondere einer Sehstörung zusammen mit einseitiger Schwäche oder einer Sprachstörung, sofort an 15 oder 112 verweisen, auch wenn die Anzeichen verschwinden.

    Assurance Maladie — AVC : que faire ?

  • Frankreich: Ein rotes Auge mit Sehverschlechterung oder ein rotes und schmerzendes Auge nach einer kürzlich erfolgten Operation erfordert noch am selben Tag eine augenärztliche Untersuchung oder die Weiterleitung an die Notaufnahme.

    Assurance Maladie — Œil rouge : que faire et quand consulter ?

  • Frankreich: Chemikalienspritzer, eine Augenverletzung oder ein mit hoher Geschwindigkeit ins Auge eingedrungener Fremdkörper erfordern eine dringende augenärztliche Untersuchung; keinen Routinetermin anbieten.

    Assurance Maladie — Œil rouge : que faire et quand consulter ?

  • Frankreich: Eine Sehverschlechterung in einem Teil des Gesichtsfeldes, insbesondere mit einem schwarzen Schleier, erfordert noch am selben Tag eine augenärztliche Untersuchung.

    Assurance Maladie — Décollement de rétine

  • Deutschland: Bei dringenden, nicht lebensbedrohlichen Beschwerden außerhalb der Sprechzeiten an die 116117 verweisen; bei Lebensgefahr an die 112.

    KBV — Der Patientenservice 116117

Die geltenden Regeln

Lässt eine Augenarztpraxis ihre Anrufe von einem Telefonassistenten annehmen, gelten für diese Anrufe dieselben Berufsregeln wie für den eigenen Empfang. Die Liste unten nennt die Regeln für Frankreich, Luxemburg und Deutschland mit ihren Quellen. Die Absätze darunter übersetzen sie in das, was am Telefon gesagt wird und was nicht.

Nach dem Code de déontologie des französischen Ärzterats (Conseil national de l’Ordre des médecins) unterliegt auch das Empfangspersonal der Schweigepflicht, und der Arzt muss es darüber informieren und die Einhaltung sicherstellen. Der Telefonassistent sieht keine Patientenakte ein und kann deshalb keinen Befund verraten. Wer nach Ergebnissen oder Brillenwerten fragt, bekommt eine Rückrufbitte, und Ihr Team prüft die Identität, bevor es antwortet.

Das gilt auch, wenn ein Angehöriger für einen älteren Patienten anruft, etwa die Tochter eines Mannes mit fortgeschrittener AMD. Der Telefonassistent nimmt ihre Frage und ihren Namen auf, gibt aber keine Auskunft. Ob sie berechtigt ist, entscheidet Ihr Team, und unser Ratgeber zur Schweigepflicht am Telefon zeigt, wie Praxen solche Anrufe regeln.

Empfangspersonal ohne Gesundheitsberuf darf nach dem Ärzterat weder eine Diagnose stellen noch eine Behandlung verordnen oder ändern; Anfragen, die eine medizinische Entscheidung verlangen, gehen an den Arzt. In der Augenheilkunde betrifft das zum Beispiel den Glaukompatienten, dem die Tropfen ausgegangen sind und der wissen will, ob er eine Pause machen darf. Der Telefonassistent beantwortet diese Frage nicht, sondern gibt sie als Rückrufbitte an den Arzt weiter.

Für den Empfang aus der Ferne verlangt der Ärzterat, dass Schweigepflicht und DSGVO eingehalten werden, mit gesichertem Datenzugriff und nachvollziehbaren Zugriffen. Welche Anbieter die Anrufdaten verarbeiten und an welchem Standort, steht auf der Seite Sicherheit und Datenschutz. Diese Angaben brauchen Sie für Ihr Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten und für die Datenschutzhinweise Ihrer Praxis.

Auch die öffentliche Kommunikation einer Praxis muss nach dem Ärzterat sachgerecht und ehrlich bleiben, ohne Erfahrungsberichte Dritter, ohne Vergleiche mit anderen Ärzten und ohne Anreize zu unnötigen Behandlungen. Was der Telefonassistent im Namen Ihrer Praxis sagt, gehört dazu. Er wirbt deshalb nicht für eine Laserbehandlung oder eine Zusatzuntersuchung und sagt nur, was Ihre Praxis freigegeben hat.

In Luxemburg ist der direkte Zugang zu Fachärzten möglich; nach der Gesundheitskasse (CNS) darf ein vorheriger Besuch beim Referenzarzt nicht als Voraussetzung für einen Augenarzttermin dargestellt werden. Ihre Regeln für den Telefonassistenten verlangen deshalb keine Überweisung, bevor ein Termin vereinbart wird. Braucht Ihre Praxis Unterlagen des Hausarztes, bittet der Telefonassistent darum, ohne den Termin davon abhängig zu machen.

In Deutschland sind für einen über die 116117 vermittelten Augenarzttermin nach der Kassenärztlichen Bundesvereinigung weder eine Überweisung noch ein Vermittlungscode erforderlich. Hinterlegen Sie keine Regel, nach der der Telefonassistent solche Patienten nach einem dieser Dokumente fragt. Sie würden sonst am Telefon abgewiesen, obwohl sie Anspruch auf den Termin haben.

Welche dieser Regeln Ihre Praxis betreffen, gehen wir vor der Inbetriebnahme Punkt für Punkt mit Ihnen durch. Das Team, das den Telefonassistenten einrichtet und danach Ihre Fragen beantwortet, arbeitet auf Französisch, von Luxemburg aus. Für ein erstes Gespräch erreichen Sie uns über die Kontaktseite von CliniCall.

Was unbeantwortete Anrufe Ihre Praxis kosten können

Der Rechner beginnt mit belegten Startwerten; ersetzen Sie sie durch Ihre eigenen Zahlen. Das Ergebnis ist eine grobe Schätzung, kein Versprechen.

Anrufe
%

also 10 unbeantwortete Anrufe pro Tag

€
Annahmen: 40 % würden buchen, 21 Arbeitstage
%
Tage

Montag bis Freitag, abzüglich der Feiertage.

Startwerte für Augenheilkunde, jeweils mit ihrer Quelle unter dem Feld. Ersetzen Sie sie durch Ihre eigenen Zahlen.

2.646 €

Gefährdeter Umsatz pro Monat

84 verpasste Termine pro Monat, 31.752 € pro Jahr

So kommt die Zahl zustande

40 Anrufe × 25 % × 40 % × 31,50 € × 21 Tage = 2.646 €

Eine Schätzung, keine Ergebnisgarantie. Jeder Startwert ist eine veröffentlichte Zahl, wo es eine gibt, sonst unsere eigene Schätzung; seine Quelle steht unter dem Feld. Ersetzen Sie die Werte durch Ihre eigenen Zahlen.

Rechner für verpasste Anrufe

Häufige Fragen

Welche Angaben erhält Ihr Team bei einer Rückrufbitte?

Ihr Team erhält Anlass, Wunschzeiten und die Telefonnummer des Patienten. Es ruft zurück und bestätigt den Termin.

In welchen Sprachen nimmt der Telefonassistent Anrufe an?

Französisch und Englisch sind im Produktivbetrieb geprüft, Deutsch ist es nicht. Jede weitere Sprache prüfen wir vor der Inbetriebnahme auf Ihrer Leitung. Rufen Ihre Patienten vor allem auf Deutsch an, sagen wir Ihnen das vor dem Angebot offen.

Was passiert, wenn jemand wegen eines roten Auges oder einer plötzlichen Sehverschlechterung anruft?

Der Telefonassistent gibt keinen medizinischen Rat und wendet die Notfallregel an, die Ihre Praxis dafür festgelegt hat. Ist der Empfang besetzt und eine Weiterleitungsnummer eingerichtet, stellt er durch. Sonst gibt er den hinterlegten Hinweis und nimmt eine Rückrufbitte auf, die Ihr Team als dringend erkennt.

Kann der Telefonassistent einen Termin verschieben oder absagen?

Nein, auch nicht mit Mikrono. Er verschiebt oder storniert nie selbst einen Termin: Ihr Team bestätigt. Er notiert den betroffenen Termin und die Zeiten, die dem Patienten passen, als Rückrufbitte.

Gibt er Befunde, Brillenwerte oder Kopien von Verordnungen heraus?

Nein. Er sieht keine Patientenakte ein und verschickt keine Unterlagen. Er notiert, welches Dokument gebraucht wird, und Ihr Team prüft vor dem Versand, ob der Anrufer berechtigt ist.

Sagt der Telefonassistent, dass er kein Mensch ist?

Ja, sobald ein Anrufer fragt. Er meldet sich als Empfang Ihrer Praxis und stellt sich auf Nachfrage als „die virtuelle Rezeptionistin der Praxis“ vor. Er gibt sich nie als Mensch aus.

Gibt es eine kostenlose Testphase?

Nein. Nach einem 30-minütigen Gespräch erhalten Sie ein schriftliches Angebot mit dem Preis für Ihre Praxis. Die Laufzeit wird vor der Inbetriebnahme im schriftlichen Angebot festgelegt; einen Tarif ohne Mindestlaufzeit bieten wir nicht an.

Hören Sie, wie die Assistentin einen Anruf für Ihre Praxis annimmt

Eine 30-minütige Demo per Video. Wir zeigen die Assistentin live und schauen, wie sie zu Ihrer Praxis, Ihrer Software und Ihren Regeln passt.

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